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 Hilfe wir verlieren unser Tierheim !

Unser Tierheim auf Santorini wird von der Gemeinde geschlossen werden, das Grundstück wurde uns von der Gemeinde zur Verfügung gestellt, nun nimmt sie es uns wieder weg und unsere über 100 Schützlinge werden auf der Straße landen, was ihren sicheren Tod bedeutet. Auch unser Eselgnadenbrotgrundstück wird es dann nicht mehr geben und die alten ausgedienten Esel werden wieder wie früher grausam "entsorgt" werden. Ohne ein Tierheim werden wir auch nicht mehr in der Lage sein, in Zukunft all den armen herrenlosen Hunden auf Santorini zu helfen, was den weiteren Tod von ca. 300 Hunden pro Jahr bedeutet.

Wir sehen nur eine  Lösung: Wir müssen selbst ein Grundstück kaufen um die Zukunft des Tierschutzes auf Santorini zu sichern !

Denn nur dann wird uns niemand mehr unser Tierheim wegnehmen können. Da wir dies nicht alleine aus unseren Mitteln finanzieren können, denn allein das Grundstück wird an die 100.000.- Euro kosten, haben wir uns zu einem  Spendenaufruf entschlossen.

 

Was bisher geschah:

2013 - 2015: Der Bürgermeister von Katerados, dem Ort wo unser Tierheim in der Nähe liegt versuchte immer wieder uns dort weg zu ekeln. Er zerstörte regelmäßig die Zufahrtstraße, sodass keiner mehr zum Tierheim gelangen konnte, selbst der Wasserwagen nicht, der die Tiere mit dem lebensnotwendigen Wasser versorgt. Er bedrohte Christina, die Tierheimleiterin mehrmals persönlich, fing sie auf dem Weg zum Tierheim ab und schlug auf ihr Auto ein und versuchte ihr Angst zu machen. Außerdem setzte er die Inselregierung unter Druck, indem er Entscheidungen blockierte, die eine einstimmige Abstimmung aller Bürgermeister erforderten, um zu erreichen, dass die Regierung das Tierheim schließt. Die Zeit war nicht einfach und wir hatten Angst, dass er eines Tages Gift über den Zaun werfen würde. Gott sei Dank, ist er so weit nicht gegangen.

Frühjahr 2015: Der Bürgermeister von Katerdos verklagt die Inselregierung und den örtlichen Tierschutzverein SAWA auf die Schließung des Tierheimes, da dieses illegal sei. Die Gemeinde hatte das Tierheim nie legalisiert, Fristen wurden versäumt oder man wollte wohl einfach nicht. Da die Gemeinde Grundstücksbesitzer ist, kann aber nur sie dies tun.

Sommers 2015: Es wurde versucht ein alternatives Grundstück zu finden, leider ohne Erfolg. Die Gemeinde tat große Zeitstrecken gar nichts. Christina nahm einen Anwalt um sich auf die Gerichtsverhandlung vorzubereiten. Dabei erfuhren wir, dass wir keinerlei Chance haben, dass das Tierheim dort wo es jetzt ist, legalisiert werden kann. Denn dieses Gelände ist ein Abwasserversickerungsgebiet und auf einem solchen darf für 30 Jahre gar nichts gemacht werden, keinerlei Nutzung ist erlaubt, auch nicht die Betreibung eines Tierheimes.

Oktober 2015: Der Bürgermeister entscheid das Tierheim noch vor der anstehenden Gerichtsverhandlung Räumen zu lassen, um dann vor Gericht besser da zu stehen und sagen zu können, "wir hatten zwar ein illegales Tierheim, aber wir haben es schon aufgelöst". Alle Hunde sollten auf die Straße. Wir haben uns gewehrt... eine Petition ist Leben gerufen, über Facebook alle Freunde von SAWA aufgerufen, dem Bürgermeister zu schreiben, Pressearbeit vor Ort, Demonstrationen am Tierheim... all das hat dazu geführt, dass der Bürgermeister seinen Plan nicht umsetzen konnte. Zum Gerichtstermin erschien der Bürgermeister nicht. Die Richterin vertagte die Verhandlung auf den 24.11.2015. Weitere Versuche das Tierheim mit Gewalt zu räumen blieben aus, der Bürgermeister hatte offensichtlich Angst wieder auf eine derart große Gegenwehr von uns zu stoßen. Hier noch einmal Danke an alle, die geschlossen hinter uns standen - ohne Euch, sehe das alles anders aus.

November 2015: Unter Hochdruck suchen wir eine Grundstück, ein Spendenaufruf wurde ins Leben gerufen. Die Grundstückssuche scheitert immer wieder an der Tatsache, dass zu dicht an den Grundstücken Häuser stehen oder auch, dass man es nicht an uns verkaufen will, weil man kein Tierheim dort haben möchte.

Stand 22.11.2015: Unsere Petition hat innerhalb nur eines Monats 10.532 Unterschriften erreicht. Eine enorme Menge - ganz herzlichen Dank an alle Unterstützer dieser Petition. Die Petition wird in zwei Tagen am Gerichtstermin offiziell übergeben werden, zusammen mit einer Petition aus Amerika, die dort schon seit 2 Jahren Stimmen sammelt, seitdem der Bürgermeister von Katerados angefangen hatte uns ständig zu schikanieren. Zur Zeit sind wir wieder in Verhandlungen wegen eines Grundstückes, genaueres können wir nicht sagen, weil wir sonst den Verkäufer eventuell erneut verlieren. Dies ist schon 2x geschehen, sobald es bekannt wurde, bekamen die Eigentümer Druck von Nachbarn und Verwandten und man entschied auf keinen Fall an den Tierschutzverein zu verkaufen... "ein Tierheim wolle man hier nicht, lieber verschenke man das Grundstück..."

24.11.2015: Heute war die Gerichtsverhandlung. Christina und die Gemeinde waren vom Bürgermeister darauf verklagt worden, ein illegales Tierheim zu betreiben. Christina wurde als nicht schuldig befunden. Die Richterin war der Ansicht, dass sie eine wertvolle und wichtige Arbeit leistet und sich nichts hat zu Schulden kommen lassen. Die Verantwortung dafür, dass das Tierheim illegal betrieben wurde, wurde voll und ganz der Gemeinde zugesprochen, da diese versäumt hat, die Legalisierung zu beantragen. Die Richterin meinte, dass die Inselgemeinde Christina danken müsste und sie unterstützen müsse, für das was sie da tut. Sie würde nicht nur den Tieren helfen, nicht nur dafür Sorge tragen, dass die Menschen und Touristen sicherer sind, weil frei laufende Hunde eine große Gefahr für Verkehrsunfälle darstellen, sondern, dass sie auch erheblich für ein positives Image der Insel sorgt. Dies sei keine Person, die man vor Gericht zerren dürfe. Allerdings werden wir dennoch nicht mit unserem Tierheim dort bleiben dürfen wo wir sind. Darüber hatte die Richterin bei diesem Termin auch nicht zu urteilen. Nur, um dort bleiben zu dürfen, wo wir sind, müsste die Gemeinde eine Genehmigung beantragen, was aber - so unsere aktuellen Informationen - keine Aussichten auf Erfolg haben wird, weil es sich um ein Abwasserversickerungsgrundstück handelt. Allerdings war die Richterin der Auffassung, dass man uns Zeit geben müsse, eine Lösung für die Tiere zu finden. Christina sagte ihr, dass wir bereits dabei sind, ein Grundstück zu suchen, das wir kaufen wollen.

15.12.2015: Wir sind erneut an einem Grundstück dran, das sich eignen würde. Noch ist es aber nicht sicher, dass wir es bekommen. Auch können wir noch keine weiteren Details schreiben. Wir hatten schon mehrmals die Situation, dass sobald bekannt wurde, dass wir das Grundstück für ein Tierheim benutzen wollen, entweder der Bekanntenkreis und die Nachbarn des Besitzers diesem soviel Druck machten, es nicht an den Tierschutz zu verkaufen, dass der Verkauf scheiterte. Wir müssen sehr vorsichtig vorgehen.

 

 Aktueller Stand Grundstücksuche:

 

Wir haben ein geeignetes Grundstück gefunden, das wir kaufen möchten.

Das Grundstück ist super geeignet, hat an die 10.000 qm, liegt einsam ohne wesentliche Bebauung in der Nähe. Kaufpreis samt Nebenkosten ca. 110.000.- Euro. Wir haben eine Fachanwältin hinzugezogen, die sich auf Grundstückskäufe in Griechenland spezialisiert hat, um den Kauf zu begleiten und um keine Fehler zu machen. Leider zieht sich der Kauf nun seit Monaten dahin... seit Dezember 2015 läuft der Vorbereitungsprozess zum Kauf dieses Grundstückes. Es ist absolut unglaublich, aber immer wieder kommen bürokratische Hürden, die neue Schritte bedingen... und kleinste Vorgänge dauern in Griechenland Wochen, um auch nur einen winzigen Schritt weiter zu kommen. So hatte z.B. der zuständige Ingenieur fast 2 Monate dafür gebraucht, um den amtlich notwendigen Lageplan neu zu erstellen. Dann hakt es an der Unkenntnis der Behörden vor Ort, die erst zu etwas OK sagen und dann doch noch diese oder jene Sache benötigen, dann wieder doch nicht... oder doch was anderes... oder aber nach wochenlanger Arbeit feststellen, "nö das geht hier bei uns gar nicht, dafür müsst Ihr nach Athen zur Behörde".

Aber wir sind zuversichtlich, dass es bald zu einem Notarvertrag kommen wird.

 

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