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Muck wurde
in der Nähe von Almeria von Marcos aus einer illegalen Massenzucht
herausgeholt. Der Mann, der sie züchtete hat insgesamt 18 Hündinnen,
die er zwei Mal im Jahr decken lässt. Er wollte nun fünf seiner
Rüden loswerden, die er als Welpen nicht verkaufen konnte und die
nun dort seit vielen Monaten in einem Zwinger vor sich her
vegetierten ohne dass sich jemand wirklich um sie kümmerte. Marcos
hatte von einer Tierschutzfreundin davon erfahren, die letztes Jahr
bereits zwei alte Hündinnen dort gerettet hatte. Was "loswerden"
hier bedeutet - darüber wollten wir gar nicht erst lange nachdenken.
Also entschlossen wir diesen armen Hundchen zu helfen. Muck ist
einer davon. Alle fünf sind extrem scheu und lassen sich bislang
nicht anfassen.
Wir werden ihnen die Zeit geben, die sie
brauchen und werden sie sobald sie soweit sind in liebevolle
Familien vermitteln. Es werden dann Familien gesucht, die schon
Hundeerfahrung haben, eventuell schon mal einen Angsthund hatten und
den Hundchen die geborgene und behütetet Umgebung geben können, die
nötig ist. Menschen, die die Geduld und Zeit haben, die die Rüdchen
brauchen, um sich zu entspannten, das Leben genießende Hunden zu
entwickeln.
Rettungspate
gesucht !
Bei allen Hunden aus Almeria, egal ob
aus der Tötungsstation oder von der Straße gerettet, ist eine
Rettung nur mit erheblichem finanziellen Aufwand möglich.
Es fallen Kosten an für
Microchip, Impfungen und Impfpass. Die Tiere müssen entwurmt,
entfloht und wenn notwendig medikamentös behandelt werden. Erwachsene Tiere
werden noch vor Ort kastriert. Des weiteren
werden die notwendigen Labortests auf z.B. Herzwurm
und Leishmaniose gemacht. Dies geschieht alles auf unsere Kosten.
Anschließend muss unser Schützling
kostenpflichtig in einer Hundepension vor Ort untergebracht werden
und dies oft monatelang, bis alle Impfungen fertig sind und wir eine
Aufnahmemöglichkeit bei uns haben. Auch der Transport
nach Deutschland ist aufwendig und kostenintensiv. Alles in allem
benötigen wir für jeden Hund eine Rettungsspende
von 250.- Euro
um die ersten Kosten seiner Rettung zu finanzieren. Deswegen bitten wir Sie um
Hilfe.
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